Home Blog erstellt am: : 08/02/10 Zuletzt aktualisiert : 06/09/10 12:31 / 74 veröffentlichte Einträge

Nambung National Park - The Pinnacles  Verfasst: Montag, den 06. September 2010 12:31

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The Pinnacle Desert  Verfasst: Montag, den 06. September 2010 12:25

Wochenende ist Roadtripzeit und somit ging es dieses Wochenende wieder kreuz und quer durch Western Australia. Unser Weg hat uns diesmal gen Norden geführt wo wir in die 250km nördlich gelegene Pinnacle Desert gefahren sind. Und nach australischen Maßstäben sind 500km definitiv eine Strecke für einen Tagestrip, denn alles was in einem 800 km hin-und zurück befahrbar ist, ist "nah". Okay...


Wie dem auch sei, ich wurde dieses Wochenende zum ersten Mal in die Wüste geschickt und hab mich total gefreut. Dass ich total euphorisch über Sandboarding war, hat folgenden Aussie Kommentar eingefangen: "It's just sandboarding, snowboarding must be spectacular....not sandboarding". Hehe und für mich als an schneegewöhnte Europäerin, war es genau umgekeht. Die Pinnacle Desert hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht: Zum einen liegt die Wüste direkt am indischen Ozean, so dass man hinter den Sanddünen immer das Wasser sieht und der Sand ist ockerfarben gelb oder weiß aber auf keinen  Fall rot. Das hat mich irgendwie verwundert, denn vor der Wüste war der Ouutbacksand wie gewöhnlich rot.

Die Pinnacles sind tausende von limestone Säulen, die durch Erosion entstanden sind und einfach aus dem Wüstensand rausragen. Die meisten sind halb so groß wie ich, können aber auch bis zu 5 m hoch sein. Entweder mit dem Auto oder zu Fuß kann man durch das Labyrinth aus Säulen laufen bzw fahren. Mir ist folgendes passiert: Ich wollte ein Gefühl dafür kriegen wie massiv die Säulen sind und habe vorsichitg gegen eine stabil aussehende Säule geklopft. Plötzlich setzt sich diese in Bewegung und ich konnte in slow motion sehen wie sie umkippt. Schnell hab ich mich umgeguckt,ob mich jemand sieht und mich entschieden die Säule aufzufangen und wieder aufzustellen. Das ist leider nicht geglückt, denn in dem Moment in dem sie wieder stand, hat sie sich zur anderen Seite geneigt. Ich hab sie also einfach hingelegt und das Lachen meiner Freunde von der Ferne aus hören können. Mir ist es ein Rätsel, wie ich ausgerechnet die Säule erwischen konnte, die nicht stabil ist...Nunja "I trashed a Pinnacle" war der Satz des Tages...

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City to Surf  Verfasst: Dienstag, den 31. August 2010 04:45

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City to Surf - von der Stadt zum Strand  Verfasst: Dienstag, den 31. August 2010 04:43

Genauso spontan wie ich mir das Ticket für das Oktoberfest gekauft hab, hab ich mich für den City To Surf Marathon angemeldet. Seit Monaten wird dieses Event mit Postern und Co angepriesen, aber mir ist erst letzten Dienstag bewusst geworden, dass es sich um DEN Marathon schlecht hin handelt. Internationale Athleten wurden zu diesem Event erwartet, die inmitten der über 40.000 Läufer vom Perth City Centre zum Strand laufen. Es hätte sich für mich gelohnt eher mit dem tranieren anzufangen, denn 20.000 Dollar haben auf den Gewinner gewartet. Ich hab mir 3 Tage vor dem Event angemeldet.

Wie dem auch sei. Da mir ein Marathon zu lang ist, ein Halbmarathon untrainiert auch hab ich mich für die 12 km Strecke angemeldet und mich nicht weiter um meine Anmeldung gekümmert. Hätte ich mir nämlich vorher die Strecke im Internet angeguckt hätte ich gesehen, dass die ersten 2 km gnadenlos bergauf gingen. Eine Tatsache, die sich nach dem Lauf in meinen Waden bemerkbar gemacht hat und mich dazu veranlasst auf öffentliche Verkehrsmittel in Perth am Folgetag umzusteigen.

Am Sonntag ging es dann los. Ich bin noch immer davon überwältigt wie viele Leute teil genommen haben. Im Ozy Style bin ich natürlich wie die meisten anderen auch mit dem Zug zur Startlinie gefahren und musste zum aller aller ersten Mal in Australien im Bus/Zug stehen. Unglaublich! In der Startarea angekommen gab es einen Klamottenservice. Man konnte am Start Kleider abgeben die man dann am Ziel wiederbekommen hat. Ich hab in meinen Beutel erst mal schön Flip Flops gepackt, aber irgendwie Bedenken gehabt, ob ich die am Ziel zwischen 40.000 anderen identischen Kleidersäcken wiederfinden werde. Aber es hat geklappt. Nach einer guten Stunde Lauf hab ich meine Flip Flops an meinen Füßen begrüßen dürfen und erst mal Sicherheitsabstand von meinen Turnschuhen gehalten! Aber bis ich am Ziel angekommen war, ist jede Menge Zeit vergangen (und nicht nur weil ich langsam gelaufen bin...). Denn als ich ander Startlinie war, war der Sieger des Laufes schon im Ziel und um 20.000 Dollar reicher.Ich konnte den Startschuss noch nicht mal hören, weil ich Blöcke von der Startlinie entfernt war und es über eine halbe Stunde gedauert hat, bis ich die Startlinie überquert hab. Dabei kann ich noch nicht mal einordnen wo ich in der Masse stand, denn  egal wo ich auf dem 6 spruigen Hughway geschaut hab, es waren nur Menschen zu sehen. Das Laufen hat Mega Spaß gemacht, denn am Straßenrand standen Straßenmusiker, Gitarrenspieler und Leute sind total verrückt verkleidet gelaufen - zum Beispiel als Huhn verkleidet. Ich bin auch vor meiner eigenen Haustür vorbeigelaufen, so dass ich  mir auch die ersten 5 Kilometer hätte sparen können ;-)

Aber wie dem auch sei, der Lauf war die Hammer Aktion schlecht hin. Inmitten von 40.000 Menschen vom Perth City Centre durch den King's Park auf dem Oceanic Drive zum indischen Ozean zu laufen ist mehr als stylish und ist den Muskelkater den ich jetzt hab mehr als wert gewesen

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Mehr Bilder auf Facebook  Verfasst: Mittwoch, den 25. August 2010 05:18

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