Home Blog erstellt am: : 08/02/10 Zuletzt aktualisiert : 06/09/10 12:31 / 74 veröffentlichte Einträge

Red Centre - The Uluru Day  Verfasst: Freitag, den 09. Juli 2010 08:34

Der Uluru Tag

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3 Wochen, 4 Klimazonen und drei Zeitzonen oder in kurz: WOW  Verfasst: Freitag, den 09. Juli 2010 08:10

Nach gut drei Wochen bin ich nun endlich in Perth angekommen, konnte meinen Koffer auspacken und einfach mal entspannen. Das was ich die letzten drei Wochen erlebt hab, war einfach nur einzigartig, einmalig, genial, überwältigend, beeindruckend und vieles mehr. Drei verschiedene Klimazonen hab ich durchkreuzt, angefangen im tropischen Queensland hab ich zum ersten mal bei 20 Grad in Alice gefroren, so dass die Flucht ins 40 Grad warme Darwin nur zu gelegen kam, um mich auf frostige 5 Grad nachts in Perth vorzubereiten. Auch bin ich durch drei Zeitzonen gekommen, wobei die Darwin Zeitzone die coolste war, denn die Zeitverschiebung betrug 30 Minuten zu Rockhampton. Mittlerweile bin ich nun in Perth, so dass mich nur noch 6 Stunden von deutscher Zeit trennen (Und wenn Deutschland im Finale wäre, wäre die Zeit humaner als das 4.30 am Spiel in Queensland)
19.-26. Juni: Alice Springs und Uluru, Kata Tjuta, King’s Canyon
Von Rocky bin ich zunächst nach Alice Springs geflogen,  wo ich zum ersten mal Frieren erlebt hab. Tagsüber in der Sonne ist definitiv T-Shirt Wetter bei 25 Grad angesagt, aber nachts kühlt es sehr schnell und hefig ab. Zwei Schlafsäcke sind da definitiv die Schlafausrüstung der Wahl. Meine erste Tour stand ganz unter dem Motto Red Centre. Aber bevor ich das beschreibe, muss ich wirklich ein paar Sätze dem Outback widmen: Es ist wirklich beeindruckend kilometerlang einfach nur geradeaus zu fahren und wirklich rechts und links NICHTS zu haben, außer Sand und Busch. Vereinzelt (maximal alle 700 km) kommt mal eine Geisterstadt, die an einen alten Western erinnert, in der der Wind die Saloon türen zuschlägt, aber ansonsten gibt es wirklich nichts. Die Tankstellen haben immer einen Pub mit dabei und feiern sich als historische Attraktion, wenn sie älter als 50 Jahre sind.
King’s Canyon: Inmitten der roten Wüste gibt es die australische Version des amerikanischen Grand Canyon. Wir haben uns auf einen drei Stunden Walking Trail begeben, der zu recht die Schwierigkeitsstufe schwierig bekommen hat, denn man musste sich ganz schön durch Felswände und co schlängeln, wurde dafür aber mit einem außergewöhnlichen Ausblick belohnt.
Die Nacht haben wir in der Nähe verbracht und in einem australishcen SWAG geschlafen. Ein SWAG ist ein Schlafsack mit integrierter Isomatte, so dass man unter freiem Sternenhimmel schlafen kann. Das ist in der Wüste zwar kalt, aber der Sternenhimmel ist einfach einmalig, wenn man inmitten von nichts einfach auf dem Boden liegt und versucht zu schlafen.
Uluru: Ich hab immer noch die Bilder von Uluru und Co vor meinem geistigen Auge obwohl es nun zwei Wochen schon her ist. Auf Bildern sieht Uluru immer wie „nur“ ein Berg aus, in Wirklichkeit verbirgt sich hinter diesem Monolith inmitten der roten Wüste aber wesentlich mehr. Für die Aborigines stellt der Berg alles dar: Ihre Religion, ihre Kultur – der Berg ist einfach die Rechtfertigung für alles. Was bei uns in der Bibel geschrieben steht, befindet sich für die Aborigines auf den Mauern von Uluru. Wir sind einmal um Uluru umhergelaufen – ein netter 11 km Weg – und ich bin begeistert. Nicht nur davon wie die Aborigines die einzelnen Felswände interpretieren und für ihre Kultur auslegen, aber einfach wie der Berg an sich aussieht „blows you mind away“…. Wir haben sowohl den Sonnenaufgang als auch den Sonnenuntergang über Uluru beobachtet, und erlebt wie Uluru seine Farbe wechselt…wie ein Chamäleon ;-)
Kata-Tjuta: Von Uluru aus kann man Kata Tjuta – eine Felsansammlung von knapp 36 Bergen, sehen. Kata Tjuta ist die heiligste Stätte für die Aborigines und daher für uns gesperrt. Wir dürfen zwischen zwei der Berge umherlaufen, da wir als „ignorant“ für die Aborigines gelten, aber dennoch nicht die anderen Felsformationen anschauen. Der einzige Weg einen Eindruck über Kata Tjuta zu bekommen ist ein Helikopterflug – der aber extrem teuer ist. Daher bin ich bei weitem mehr von Uluru begeistert, da ich dort alles sehen und erleben konnte, und Kata Tjuta nur aus der Ferne sehen konnte. Auch halten die Aborigines hauptsächlich für sich geheim, was die spirituelle Bedeutung von Kata Tjuta für sie ausmacht und wir wissen daher nur wenig. Da die Aborigines traditional owner des Landes Landes sind, ist der Deal dafür, dass wir dort umherlaufen, dass keine geologische Forschung um Uluru und co betrieben wird. Dieses würde die Aborigine Kultur auf Wissenschaft reduzieren und die Magie der Kultur nehmen.

 

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27.-29. Juni: Alice – Darwin- 1500 km auf dem Stuart Highway inmitten von NICHTS  Verfasst: Freitag, den 09. Juli 2010 08:08

Die 1500 km von Alice Springs hoch nach Darwin waren die drei komischten Tage die ich je erlebt hab. Auf der Strecke, die wir in drei Tagen hinter uns gebracht haben, hab ich maximal 5 Rechtskurven erlebt und außer Busch und rotem Sand wirklich nicht viel gesehen. Die Highlights der Strecke waren tropische Quellen inmitten der Wüste in denen man schwimmen konnte und die Devils Marbles – eine riesige Landschaft mit den krassesten Rockformationen, die wirklich wie lose Murmeln aussehen. Aber dennoch der Eindruck, der von den drei Tagen überwiegt ist definitv der von weiter Landschaft.

 

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30. Juni – 5. Juli – Darwin oder back in tropical heats  Verfasst: Freitag, den 09. Juli 2010 08:06

Back in Darwin heißt back in den Tropen. Kakadu und Litchifeld National Park sind wieder so anders, dass man es gar nicht mit Uluru und Co vergleichen kann. Hier oben in Darwin wird nicht Sommer und Winter sondern nur Trocken- und Regenzeit unterschieden, da das Wetter immer zwischen 30 und 40 Grad ist.
Kakadu National Park ist Wahnsinn pur. Auf einer riesigen Fläche (Nord-Süd sind gut 750 km) erlebt man sehcs verschiedene Landschaftstypen: von Wetlands, über Savannalandschaft bis hin zu einzigartigen Wasserfällen inmitten von Felsen. Das Highlight der Tour hier, war definitiv das Schiwmmen in den Billabongs und unter den Wasserfällen, die glücklicherweise einen Tag bevor wir kamen wieder geöffnet wurden. Denn womit die Leute hier oben im Top End zu kämpfen haben sind Krokodile und Regen. Die Krokodile, die mir begegnet sind, hatten zum Glück entweder einen großen Abstand von mir oder waren hinter Gitter.

 

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5. Juli – pilot announcement: welcome in Perth, the local temperature is 5 degrees  Verfasst: Freitag, den 09. Juli 2010 08:02

5 Grad Perth um 20.25 war definitiv der Schock des Tages. Aber irgendwie fühlt sich das kalte Wetter hier wärmer an. In Perth ist es klimatisch so wie in Alice, tagsüber in der Sonne sehr warm, und nachts ziemlich kalt. Aber der Sommer kommt bald, also genießt die wenigen Wochen, in denen das Wetter in Deutschland besser ist als in Australien.
Mein erster Eindruck von Perth ist WOW. Perth erinnert mich unwahrscheinlich an Boston, da es eine Stadt ist, die nicht zu groß und nicht zu klein ist und dennoch jede Menge zu bieten hat. Meine erste Investition war hier in Fahrrad, mit dem ich die Esplanade entlang von der Stadt zur Uni fahren kann. Das tollste an dem Fahrradweg ist: Er führt direkt am Wasser entlang. Genauso wie der Unicampus, der direkt am Wasser liegt. Perth scheint allgemein eine sehr blaue und grüne Stadt zu sein. Entweder hat man überall kleine Parks oder den Swan River. Ich bin  gespannt was mich hier die nächsten Monate alles erwartet – aber eins steht fest: Ich freu mich!!!

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